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Samstag, 12. Februar 2011

Frankfurter Kurzarbeit (Teil I)

Die Deutsche Bank Skyliners schocken mit ihrer seltsamen Theorie im Moment so manchen Fan nicht nur in der Ballsporthalle. Der aktuelle Tabellenzweite und Vizemeister verpflichtet die Großzahl seiner Spieler nur Monatsweise.
Das hat für die Verantwortlichen den Vorteil, jeden Monat entscheiden zu können, wen sie noch im Boot haben möchten. Doch das trägt natürlich nicht zur Konstanz des Teams bei und wird sicher keine gute Stimmung im Team verbreiten (so nehmen wir an). Das größte Pech dabei hat der Spieler selbst, der sich nicht zu 100 % auf sein Spiel konzentrieren kann. Denn wer kann schon mit dem Hintergedanke: „Wo wohne ich morgen?“ frei aufspielen? Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) betitelt die aktuelle Situation passend mit „Salamitaktik“ (FAZ). Auch die Spielergewerkschaft „Sp.in“ stellt diese Theorie in Frage, so die FAZ. Joe Dabbert, Jermaine Bucknor , Bradley Buckman und Grayson Moyer durften nur kurzzeitig für die Skyliners auf Korbjagt gehen. Der Kurzvertrag wurde einfach auslaufen gelassen. Auch Jimmy McKinney weiß heute noch nicht, wo er Anfang März spielen wird. Sein Vertrag läuft nach aktuellem Stand Ende Februar aus. Aus sportlicher Sicht würde man ihn sicher bis Saisonende behalten, doch es müssten doch eigentlich ein wirtschaftlicher Grund hinter dem seltsamen Verhalten des Managements stecken. Das kann man aus Fansicht natürlich nicht beantworten. Auf Anfrage von uns gab es leider keine Mitteilung der Geschäftsstelle, sodass wir auch keine konkrete Antwort auf die Frage wissen. So können wir nur weiter spekulieren. Wir warten nun auf weitere Geschehnisse und werden diese dann in einem zweiten Teil zusammenfassen.

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