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Sonntag, 6. Februar 2011

Der verlorene Sohn

Dirk Nowitzki und die Beko BBL. Es wird heiß diskutiert, jeder meint er könne einschätzen, wo Nowitzki nächstes Jahr spielt. Kommt es zu einem Lockout? Wir möchten etwas Licht ins Dunkel bringen.

Jeder Verein würde den "Flying Deutschman" sofort verpflichten. Denn es dürfte dem Nationalspieler und NBA-Star nicht ums Geld gehen. Allein in der Saison 2008/2009 verdiente der gebürtige Würzburger 18,08 Millionen US-Dollar (Quelle: wikipedia.de). In einem Interview mit der Bildzeitung sagte Dirk 2009:
"Es ist schön zu wissen, dass ich mir über Geld keine Gedanken mehr machen muss. Geld ist nicht alles für mich"
 Daher haben auch finanziell schwächere Vereine eine Chance den Weltstar zu verpflichten. Gehen wir doch einmal die bekanntesten deutschen Vereine durch.
Da wäre zum einen ALBA Berlin. Die Hauptstädter haben mit der o2 World die größte Halle. In der Arena am Ostbahnhof, die einer NBA-Halle gleicht, dürfte sich der Power Forward gut zurecht finden. Auch die Freizeitaktivitäten dürfen ihm gefallen. In Berlin hat er alte Bekannte, wie beispielsweise ALBA-Teammanager Mithat Demirel. Außerdem ist Nowitzki bei Hertha BSC Berlin (Klick) Mitglied auf Lebenszeit. Im Interview des Spiegels sagte er aber: (Spiegel)
"Bei Alba Berlin träumen sie ja auch davon, dass ich mal für die auflaufe. Mal schauen, dann mit 37, 38 Jahren."
Nun zum aktuellen Tabellenführer der ProA: Der FC Bayern München. In München gibt es neben Nowitzki auch andere Weltstars; Robben Ribéry und Co. dürfte der Presse genug bieten. Hier könnte Nowitzki mit weniger Presse auskommen. Im oben schon zitieren Interview sagte Dirk auf die Frage ob er sich vorstellen könne in der zweiten Liga zu spielen:
"Dann werden sie ja wahrscheinlich schon in der ersten Liga spielen. Potential hat das bei den Bayern auf jeden Fall. Die können da sie einiges aufziehen." 
Mit der Marke FC Bayern München könnte Nowitzki in ganz Europa durchstarten. Barcelona und Real Madrid machen es vor: Nicht nur Fußball zählt bei den größten Sportvereinen Westeuropas, auch im Basketball haben sie sich voll integriert. Da könnte Nowitzki das fehlende Puzzlestück im Werk von Bundestrainer Dirk Bauermann sein. Mit ihm könnten die Bayern nicht nur als Aufsteiger die Bundesrepublik, sondern auch ganz Europa schockieren.
Möglichkeit Nummer drei für den Franken wäre das Team von Chris Fleming. Er ist Trainer des amtierenden deutschen Meister und aktuellen Tabellenführer(Tabelle). Ein weiteres gutes Argument: Von Bamberg nach Würzburg sind es grade einmal 98 Kilometer. Die gesamte Mannschaft ist gut besetzt und Nowitzki könnte sich gut integrieren.
Sicher fragen Sie sich als Leser jetzt: Wer bekommt Nowitzki? Das ist natürlich so einfach nicht zu beantworten. Nowitzki ist der Beste deutsche Spieler und nicht nur national ein Held. Fragen sie Basketballfans auf der ganzen Welt nach einem deutschen Spieler und sie bekommen als Antwort: DIRK NOWITZKI.
Vielleicht sehen wir in der nächsten Saison so einen Buzzer-Beater öfter:
 
Doch es müsste erst zum Lockout kommen. Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass er deutsche Hallen füllen wird. Denn eins ist klar: Welcher Verein auch immer Nowitzki bekommt, dieser Verein wird so gut wie jedes Spiel ausverkauft haben, denn er ist einfach ein ganz großer.

Sportsfreund für BBL-Wechsel

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